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Forschung & Projekte

Entstanden im Labor. Gemacht für die Praxis.

Praqtics wurde von Infosim im Circular Innovation Lab entwickelt. Dort arbeiten wir seit 2017 mit Hochschulen, Forschungsinstituten und Unternehmen der Branche an einer Frage: Wie schließen Daten, Software und KI Materialkreisläufe? Was sich in den Projekten bewährt, wird Teil von Praqtics.

So arbeitet das Lab

Kreislaufwirtschaft, die einfach funktioniert.

Das Circular Innovation Lab baut auf dem auf, was Infosim seit jeher stark macht: Netzwerkanalyse, Service-Management, Automatisierung und IT-Sicherheit. Gemeinsam mit führenden Organisationen der Branche machen wir aus Ideen Lösungen, die laufen.

01

Datenökosysteme

Interoperable Datenräume auf bestehenden oder eigens gebauten Plattformen – mit geregeltem Zugang für Industriepartner.

02

Daten über den ganzen Kreislauf

Daten erfassen, prüfen und rückverfolgen: Jedes Material und jedes Bauteil erhält eine dauerhafte digitale Identität.

03

KI-gestützte Diagnose

Materialien und Bauteile per KI qualifizieren – damit sich Recycling auch wirtschaftlich rechnet.

04

Digitaler Produktpass

Flexibel integrierbar und an bestehenden Standards ausgerichtet.

05

Zusammenarbeit über Lieferketten

Hersteller und Recycler teilen Daten, stimmen Standards ab und erschließen gemeinsam neue Kreisläufe.

Forschung im Verbund

Unsere Projekte

Projektlogo D-AI-Y – Do AI Yourself
D-AI-Y steht für „Do AI Yourself“: KI selbst in die Hand nehmen.
LAUFENDbis Ende 2026· BMFTR, Programm DigiLeistDAT

D-AI-Y

Werkzeugkasten für KI-as-a-Service im Mittelstand

KI nutzen, ohne ein eigenes KI-Team aufzubauen: D-AI-Y entwickelt einen Werkzeugkasten, mit dem mittelständische Unternehmen KI-Dienste in ihre Produkte und Geschäftsmodelle holen.

Die Hürde
  • Fehlendes KI-Know-how im Haus
  • Keine skalierbare, bezahlbare Infrastruktur
  • Zu wenig Trainingsdaten
Der Ansatz
  • Modulare Lösungsbausteine und Geschäftsmodell-Muster
  • Online-Portal, Workshops, Leitfäden
  • Pilotprojekte in mehreren Branchen
Unser Beitrag
  • Vorhandene Dateien automatisch in Ontologien überführen – nach Inhalt und Format
  • Zu einer unternehmensweiten Ontologie zusammenführen
  • Per Chatbot bearbeiten und verbessern
Ontologie-ErzeugungWissensintegrationChatbotDigitaler Produktpass
Partner
ISSE, Ruhr-Universität Bochum Lehrstuhl EC, TU Dortmund actiware ACP Systems MotionMiners
Mehr zum Projekt
Grafischer Modeler: Spritzgießmaschine mit Modulen wie Plastifiziereinheit, Schnecke und Düse; rechts die automatisch erzeugte Ontologie-Darstellung
Der grafische Modeler: Anlagen und Prozesse zusammenklicken – die Ontologie entsteht automatisch.
ABGESCHLOSSEN2022 – 2025· BMBF

KIOptiPack

Ganzheitliche KI-basierte Optimierung von Kunststoffverpackungen mit Rezyklatanteil

Nur rund 11 % Rezyklat stecken heute in Verpackungen. KIOptiPack hat KI-Werkzeuge für die ganze Kette entwickelt – vom Sekundärrohstoff über Design und Produktion bis zum Verbraucher.

Die Hürde
  • Daten kaum verfügbar und nicht verknüpft
  • Viele Stellgrößen von Aufbereitung bis Verarbeitung
  • Keine ganzheitliche Bewertung, fehlende Geschäftsmodelle
Der Ansatz
  • KI-gestützte Werkzeuge für Produktdesign und Qualitätsproduktion
  • KI-Anwendung und Datenraum auf Basis von Gaia-X
  • Zentrale Netzwerkplattform
Unser Beitrag
  • Basis-Ontologie für Maschinen, Module und Sensoren
  • Browserbasierte Oberfläche zum Konfigurieren
  • Grafischer Modeler, der Ontologie-Instanzen automatisch erzeugt
OntologienSemantische ModellierungGaia-XBrowser-GUI
Partner
IKV Aachen Fraunhofer IVV Fraunhofer FIT + rund 40 weitere
Projektwebsite
Kreislauf in sechs Stationen rund um den digitalen Produktpass, vom Rohstoff über Verarbeitung und Handel bis zur Rückführung
Der digitale Produktpass begleitet die Verpackung durch alle Stationen des Kreislaufs.
ABGESCHLOSSEN2022 – 2025· BMEL

COPPA

Offene Circular-Collaboration-Plattform für nachhaltige Lebensmittelverpackungen aus Kunststoff

Woher kommt ein Rezyklat, wie gut ist es – und darf es an Lebensmittel? COPPA hat dafür digitale Produktpässe für Lebensmittelverpackungen entwickelt, die alle Beteiligten vom Rohstoff bis zum Handel gemeinsam nutzen.

Die Hürde
  • Kaum Informationen zu Herkunft, Qualität und Verfügbarkeit von Rezyklaten
  • Fehlendes Vertrauen zwischen Marktteilnehmern
  • EU-Vorgaben zu Rezyklatquoten müssen nachweisbar erfüllt werden
Der Ansatz
  • Digitaler Produktpass mit Materialzusammensetzung und CO₂-Fußabdruck
  • Rückverfolgung der Rohstoffe als Nachweis für Rezyklatanteil und Lebensmitteltauglichkeit
  • Partnermodell: Jedes Unternehmen entscheidet, was es mit wem teilt
  • Offene Standards, anschlussfähig an Plattformen wie R-Cycle
Unser Beitrag
  • Konzeption und Entwicklung der Plattform
  • Implementierung und Betrieb des Demonstrators
  • Integration der Partnerlösungen, z. B. Smart Contracts
Digitaler ProduktpassRückverfolgbarkeitDatensouveränitätOffene Standards
Partner
Wuppertal Institut SKZ – Das Kunststoff-Zentrum FIR an der RWTH Aachen GS1 Reifenhäuser EECC
Projektwebsite
Projektlogo PIMKoWe: drei ineinandergreifende Sechsecke
Das Projektlogo: ineinandergreifende Partner im Wertschöpfungsnetzwerk.
ABGESCHLOSSEN2018 – 2022· BMBF

PIMKoWe

Plattform für das integrierte Management von Kollaborationen in Wertschöpfungsnetzwerken

Wer im Netzwerk zusammenarbeitet, muss Daten teilen, denen alle vertrauen. PIMKoWe hat dafür eine Plattform entworfen, die betriebswirtschaftliche Daten auf der Blockchain speichert und verarbeitet.

Das Ziel
  • Geschäftsdaten im Wertschöpfungsnetzwerk bereitstellen
  • Speichern und verarbeiten auf der Blockchain
Der Ansatz
  • Integrierter Plattform-Demonstrator
  • Entwurf und prototypische Entwicklung im Verbund
Unser Beitrag
  • Plattformkonzept und Datenbank
  • Nutzerfreundliche Blockchain-Implementierung und Frontend
  • Schwerpunkt: Performance-Monitoring der Blockchain-Plattform
BlockchainPerformance-MonitoringPlattform-Architektur
Partner
Universität Würzburg MAUL-THEET APE / ROBUR Automation Signavio actiware
Projektwebsite
Projektlogo DiHP – Handel von Produktionskapazitäten
DiHP: Handel von Produktionskapazitäten, erprobt am 3D-Druck.
ABGESCHLOSSEN2017 – 2021· BMBF

DiHP

Service für den integrierten Handel von Produktionskapazitäten

Freie Maschinenzeit ist bares Geld – wenn jemand sie braucht. DiHP hat einen Marktplatz entwickelt, auf dem Unternehmen Produktionskapazitäten automatisiert anbieten und nachfragen, am Beispiel 3D-Druck.

Die Hürde
  • Produktionsausfälle und Engpässe
  • Mittelständler können Nachfrageschwankungen schwer abfedern
  • Große Aufträge sind allein kaum zu stemmen
Der Ansatz
  • Integrierte Marktplattform, prototypisch für additive Fertigung
  • Marktplätze je Einsatzkontext, die Präferenzen und Kapazitäten übermitteln
  • Standardisierte Schnittstellen, z. B. zu Microsoft Dynamics 365 Business Central
Das Ergebnis
  • Machbarkeit und wirtschaftlicher Nutzen gezeigt
  • Demonstrator mit Funktionen für weitere Branchen
  • Übertragung auf Branchen wie die Kunststoffindustrie
MarktplatzERP-SchnittstellenAdditive Fertigung
Partner
Universität Würzburg 3YOURMIND MAUL-THEET BETTERGUARDS
Mehr zum Projekt
Gemeinsam forschen

Sie planen ein Projekt zu Kreisläufen, Daten oder KI? Sprechen wir.

Forschung gehört bei Infosim von Anfang an dazu. Wir greifen neue Technologien früh auf und bringen sie in die Praxis – am liebsten gemeinsam mit Partnern, die etwas bewegen wollen.