Entstanden im Labor. Gemacht für die Praxis.
Praqtics wurde von Infosim im Circular Innovation Lab entwickelt. Dort arbeiten wir seit 2017 mit Hochschulen, Forschungsinstituten und Unternehmen der Branche an einer Frage: Wie schließen Daten, Software und KI Materialkreisläufe? Was sich in den Projekten bewährt, wird Teil von Praqtics.
Kreislaufwirtschaft, die einfach funktioniert.
Das Circular Innovation Lab baut auf dem auf, was Infosim seit jeher stark macht: Netzwerkanalyse, Service-Management, Automatisierung und IT-Sicherheit. Gemeinsam mit führenden Organisationen der Branche machen wir aus Ideen Lösungen, die laufen.
Datenökosysteme
Interoperable Datenräume auf bestehenden oder eigens gebauten Plattformen – mit geregeltem Zugang für Industriepartner.
Daten über den ganzen Kreislauf
Daten erfassen, prüfen und rückverfolgen: Jedes Material und jedes Bauteil erhält eine dauerhafte digitale Identität.
KI-gestützte Diagnose
Materialien und Bauteile per KI qualifizieren – damit sich Recycling auch wirtschaftlich rechnet.
Digitaler Produktpass
Flexibel integrierbar und an bestehenden Standards ausgerichtet.
Zusammenarbeit über Lieferketten
Hersteller und Recycler teilen Daten, stimmen Standards ab und erschließen gemeinsam neue Kreisläufe.
Unsere Projekte

D-AI-Y
Werkzeugkasten für KI-as-a-Service im MittelstandKI nutzen, ohne ein eigenes KI-Team aufzubauen: D-AI-Y entwickelt einen Werkzeugkasten, mit dem mittelständische Unternehmen KI-Dienste in ihre Produkte und Geschäftsmodelle holen.
- Fehlendes KI-Know-how im Haus
- Keine skalierbare, bezahlbare Infrastruktur
- Zu wenig Trainingsdaten
- Modulare Lösungsbausteine und Geschäftsmodell-Muster
- Online-Portal, Workshops, Leitfäden
- Pilotprojekte in mehreren Branchen
- Vorhandene Dateien automatisch in Ontologien überführen – nach Inhalt und Format
- Zu einer unternehmensweiten Ontologie zusammenführen
- Per Chatbot bearbeiten und verbessern
KIOptiPack
Ganzheitliche KI-basierte Optimierung von Kunststoffverpackungen mit RezyklatanteilNur rund 11 % Rezyklat stecken heute in Verpackungen. KIOptiPack hat KI-Werkzeuge für die ganze Kette entwickelt – vom Sekundärrohstoff über Design und Produktion bis zum Verbraucher.
- Daten kaum verfügbar und nicht verknüpft
- Viele Stellgrößen von Aufbereitung bis Verarbeitung
- Keine ganzheitliche Bewertung, fehlende Geschäftsmodelle
- KI-gestützte Werkzeuge für Produktdesign und Qualitätsproduktion
- KI-Anwendung und Datenraum auf Basis von Gaia-X
- Zentrale Netzwerkplattform
- Basis-Ontologie für Maschinen, Module und Sensoren
- Browserbasierte Oberfläche zum Konfigurieren
- Grafischer Modeler, der Ontologie-Instanzen automatisch erzeugt

COPPA
Offene Circular-Collaboration-Plattform für nachhaltige Lebensmittelverpackungen aus KunststoffWoher kommt ein Rezyklat, wie gut ist es – und darf es an Lebensmittel? COPPA hat dafür digitale Produktpässe für Lebensmittelverpackungen entwickelt, die alle Beteiligten vom Rohstoff bis zum Handel gemeinsam nutzen.
- Kaum Informationen zu Herkunft, Qualität und Verfügbarkeit von Rezyklaten
- Fehlendes Vertrauen zwischen Marktteilnehmern
- EU-Vorgaben zu Rezyklatquoten müssen nachweisbar erfüllt werden
- Digitaler Produktpass mit Materialzusammensetzung und CO₂-Fußabdruck
- Rückverfolgung der Rohstoffe als Nachweis für Rezyklatanteil und Lebensmitteltauglichkeit
- Partnermodell: Jedes Unternehmen entscheidet, was es mit wem teilt
- Offene Standards, anschlussfähig an Plattformen wie R-Cycle
- Konzeption und Entwicklung der Plattform
- Implementierung und Betrieb des Demonstrators
- Integration der Partnerlösungen, z. B. Smart Contracts

Di-LinK
Digitale Lösungen für industrielle KunststoffkreisläufeProduktionsabfälle sind wertvoller Rohstoff – wenn man weiß, was genau anfällt und wer es brauchen kann. Di-LinK hat beides digital erfasst und zusammengebracht.
- Industrielle Kunststoffabfälle werden zu selten als Sekundärmaterial genutzt
- Materialinformationen fehlen oder bleiben im Betrieb
- Modulare Systemlösung für Verarbeiter und Recycler
- Mengen und Produkte automatisch erfassen – über Füllstandssensoren, ERP oder MES
- Algorithmisches Matching von Materialprofilen, Angebot und Nachfrage
- Entwicklung der Anwendung für Erfassung und Matching
- Integration in bestehende Prozesse und Abläufe

PIMKoWe
Plattform für das integrierte Management von Kollaborationen in WertschöpfungsnetzwerkenWer im Netzwerk zusammenarbeitet, muss Daten teilen, denen alle vertrauen. PIMKoWe hat dafür eine Plattform entworfen, die betriebswirtschaftliche Daten auf der Blockchain speichert und verarbeitet.
- Geschäftsdaten im Wertschöpfungsnetzwerk bereitstellen
- Speichern und verarbeiten auf der Blockchain
- Integrierter Plattform-Demonstrator
- Entwurf und prototypische Entwicklung im Verbund
- Plattformkonzept und Datenbank
- Nutzerfreundliche Blockchain-Implementierung und Frontend
- Schwerpunkt: Performance-Monitoring der Blockchain-Plattform

DiHP
Service für den integrierten Handel von ProduktionskapazitätenFreie Maschinenzeit ist bares Geld – wenn jemand sie braucht. DiHP hat einen Marktplatz entwickelt, auf dem Unternehmen Produktionskapazitäten automatisiert anbieten und nachfragen, am Beispiel 3D-Druck.
- Produktionsausfälle und Engpässe
- Mittelständler können Nachfrageschwankungen schwer abfedern
- Große Aufträge sind allein kaum zu stemmen
- Integrierte Marktplattform, prototypisch für additive Fertigung
- Marktplätze je Einsatzkontext, die Präferenzen und Kapazitäten übermitteln
- Standardisierte Schnittstellen, z. B. zu Microsoft Dynamics 365 Business Central
- Machbarkeit und wirtschaftlicher Nutzen gezeigt
- Demonstrator mit Funktionen für weitere Branchen
- Übertragung auf Branchen wie die Kunststoffindustrie
Sie planen ein Projekt zu Kreisläufen, Daten oder KI? Sprechen wir.
Forschung gehört bei Infosim von Anfang an dazu. Wir greifen neue Technologien früh auf und bringen sie in die Praxis – am liebsten gemeinsam mit Partnern, die etwas bewegen wollen.




















